A WIE AMARANTHUS CAUDATUS


Allgemeine Bezeichnung: Amaranth
Herkunft: Zentralamerika
Merkmale: Reich an Proteinen (ca. 15%), Kalzium, Phosphor, Magnesium und Eisen. Hoher Ballaststoffanteil, welcher sich besonders positiv auf die Verdauung auswirkt. Ideal für Kleinkinder und Senioren.
Anbau: Amaranth wird im Sommer/Herbst geerntet.
Wissenswertes: Die Azteken nannten es „Das Korn der Götter“. Die Römer hingegen meinten es schütze vor Unglück.
Amarant ist von Natur aus glutenfrei.

A WIE Avena Sativa


Allgemeine Bezeichnung: Hafer
Herkunft: ca. 2.500 v.Chr., Europa und Naher Osten
Eigenschaften: Reich an Proteinen, Fetten, Ballaststoffen und Kohlehydraten verfügt Hafer zudem über einen sehr guten Mineralstoffgehalt: Kalzium, Magnesium, Kalium, Kieselsäure und Eisen. Hafer ist besonders nahrhaft und unterstützt die Regulierung des Cholesterinspiegels.
Anbau: Die Aussaat erfolgt im Frühling, geerntet wird im Sommer bzw. Spätsommer.
Wissenswertes: Absolut nicht zu verwechseln mit „Flug-Hafer“, ein schwer zu vernichtendes Unkraut.
Hafer ist von Natur aus glutenfrei.

B WIE Vitamin B


Die Vitamine dieser Gruppe spielen für unseren Organismus eine wichtige Rolle, vor allem in Bezug auf die korrekte Funktionsweise von Nervensystem und Leber sowie für das Muskelgewebe von Magen und Darm.
Die Vitamine der B-Gruppe sind in verschiedenen Lebensmitteln enthalten. Man findet sie u.a. im Weizenkeim, im ungeschälten Reis- und Weizenkorn und in Hülsenfrüchten.

C WIE Cannabis Sativa


Allgemeine Bezeichnung: Hanfsamen
Herkunft: Hanf wächst grundsätzlich in Zonen mit gemäßigtem Klima.
Eigenschaften: Hanfsamen kennzeichnen sich durch einen hohen Anteil an essenziellen Fettsäuren wie Omega 6 und Omega 3 (ideales Verhältnis 3:1). Zudem enthalten sie auch Vitamin E, Vitamin B sowie alle acht essenziellen Aminosäuren.
Die Samen messen durchschnittlich ca. 2,5 - 4 mm, sind braun bzw. schwarz-grau, manchmal auch grün-grau.
Hanf lässt sich leicht anbauen, wächst rasch nach und ist extrem widerstandsfähig. Neben den Samen, können auch alle weiteren Teile genutzt werden - von den Blütenblättern zu den Blättern bis hin zu den Fasern und Samen.
Anbau: Die Aussaat geht von April bis Mai, geerntet wird von Ende Juli bis September.
Wissenswertes: Hanf ist von Natur aus glutenfrei.

C WIE Chenopodium pallidacaule


Allgemeine Bezeichnung: Canihua
Herkunft: Südamerika, insbesondere im Andengebiet von Peru bis Bolivien.
Eigenschaften: Canihua ist extrem reich an Proteinen, Kalzium, Phosphor und Eisen und zeichnet sich durch einen hohen Nährwert aus. Es enthält zudem alle für unseren Körper notwendigen Aminosäuren.
Anbau: Die Reifezeiten der Canihua-Körner sind unterschiedlich.
Wissenswertes: Canihua erinnert in der Form an Quinoa und gilt auch aufgrund seiner zahlreichen Nährstoffe als „unbekannter Bruder“ derselben.
Canihua ist von Natur aus glutenfrei.

C WIE Chenopodium Quinoa


Allgemeine Bezeichnung: Quinoa
Herkunft: Südamerika. Quinoa zählt zu den Grundnahrungsmitteln der Bergvölker der Anden. Bereits vor 5.000 Jahren wurde sie zum ersten Mal auf den Hochebenen zwischen 3.800 und 4.200 Höhenmeter angebaut. Die Inkas nannten sie „chisiya mama“, „Mutter aller Samen“.
Eigenschaften: Obwohl sie als Getreide gilt, ist Quinoa eigentlich ein Pseudogetreide, dass nicht der Gruppe der Gräser (wie Weizen, Hafer, Roggen) angehört. Dennoch wird aus ihren Samen ein stärkehaltiges Mehl gewonnen. Quinoa liefert viele wertvolle Ballaststoffe sowie ungesättigte Fettsäuren und ihr Mineralienreichtum ist ungleich höher als bei anderen üblichen Getreidesorten: Phosphor, Magnesium, Eisen und Zink. Quinoa ist zudem eine überaus wertvolle pflanzliche Eiweißquelle.
Anbau: Die Aussaat erfolgt im April, geerntet wird von September bis Oktober.
Wissenswertes: Quinoa ist von Natur aus glutenfrei.

E WIE Eragrostis tef


Allgemeine Bezeichnung: Teff
Herkunft: Äthiopien und Eritrea. „Tef“ bedeutet wörtlich „verloren“, was sich auf die winzige Größe des Korns bezieht - so klein, dass es durch die Finger gleitet und leicht verloren gehen kann. Andererseits lässt sich das Korn leicht anbauen und ist für halbnomadische Völker leicht zu transportieren.
Eigenschaften: Die Pflanze misst unterschiedliche Größen zwischen 30 cm und 1 m, während ihre Körner mit weniger als 1 mm Durchmesser zu den kleinsten weltweit zählen. Teff wird auch Zwerghirse genannt und ist besonders reich an Ballaststoffen, Kalzium und Eisen. Zudem zählt es zu den eiweißreichsten Getreidesorten.
Anbau: Teff wird ganzjährig angebaut. Die Aussaat beginnt während der Regenperiode. Bereits 3 Monate später kann das Getreide geerntet werden.
Wissenswertes: Teff ist von Natur aus glutenfrei.

F WIE Fagopyrum esculentum


Allgemeine Bezeichnung: Buchweizen
Herkunft: Die Urform des Buchweizens erscheint zum ersten Mal im Gebiet des östlichen Himalayas. Erst im Spätmittelalter gelangt er über das Schwarze Meer nach Europa, zuerst nach Deutschland, dann in die Schweiz und anschließend um ca. 1620 nach Italien..
Eigenschaften: Buchweizen ist eigentlich kein Getreide (es zählt nämlich nicht zu den Gramineen), wird jedoch aus wirtschaftlichen Gründen als auch aufgrund seiner besonderen Nährwerte als solches bezeichnet. Es handelt sich beim Buchweizen um eine Blütenpflanze. Buchweizen ist besonders reich an Mineralstoffe, insbesondere an Eisen, Zink und Selen.
Anbau: Die Aussaat erfolgt im späten Frühjahr (Mitte Mai / Anfang Juni), geerntet wird im August / September.
Wissenswertes: Die deutsche Bezeichnung lautet Heidenkorn.
Buchweizen ist von Natur aus glutenfrei.

G WIE Glycine Max


Allgemeine Bezeichnung: Soja
Herkunft: China. Soja wurde zum ersten Mal um das XI Jh. v. Chr. angebaut und verbreitete sich nach und nach in großen Teilen Asiens. Nach Europa gelangte Soja erst um das XIX. Jh. Heute zählen die USA zusammen mit Argentinien und Brasilien zu den weltweit größten Soja-Produzenten.
Eigenschaften: Soja ist reich an Proteinen und Isoflavonen - Phytoöstrogene, die sich besonders positiv auf unseren Organismus auswirken
Anbau: Die Aussaat erfolgt im April, geerntet wird von Mitte September bis Oktober.
Wissenswertes: Sojamilch und Tofu waren in China bereits im dritten Jahrhundert weit verbreitet.
Soja ist von Natur aus glutenfrei.

H WIE Hordeum vulgare


Allgemeine Bezeichnung: Gerste
Herkunft: Kleinasien. Erste Spuren von Gerstenanbau gehen sogar auf die Steinzeit zurück (um 10.000 v. Chr.). Bis zum 15. Jh. zählte dieses Getreide zu den meist verwendeten in der Brotherstellung.
Eigenschaften: Leicht verdaulich und reich an Nährstoffen, Phosphor sowie Magnesium, Kalium, Kalzium, Eisen und Vitamin E. Gerste hat eine knochenstärkende Wirkung und besitzt hervorragende antioxidative Eigenschaften.
Anbau: Die Aussaat erfolgt im Herbst oder Frühling, geerntet wird im Sommer.
Wissenswertes: Um ca. 3.000 v. Chr. wurde sie bereits in Ägypten angebaut, wo damals schon Bier hergestellt wurde.

K WIE Kamut®


Allgemeine Bezeichnung: Khorasan-Weizen bzw. Kamut® Khorasan Weizen (eingetragene Marke). Das Wort selbst stammt jedoch von einem Hieroglyphen und bedeutet „Getreide“.
Herkunft: Die allgemeine Bezeichnung Khorasan ist auf eine iranische Region zurückzuführen, wo das Getreide zum ersten Mal im Jahre 1921 erwähnt wurde.
Eigenschaften: Kamut zeichnet sich im Vergleich zum modernen Weizen durch einen hohen Anteil an Proteinen, Vitaminen sowie Mineralstoffen aus und kann beim Kochen vielseitig eingesetzt werden. Ideal für die Zubereitung von Pilaf sowie als Beilage zu Salaten oder Suppen.
Anbau: Die Aussaat erfolgt im Frühling, geerntet wird im Spätsommer / Herbst.
Wissenswertes: Das Getreide der Marke Kamut® wird gemäß biologischen Richtlinien im amerikanischen Staat Montana (wo sich u.a. der gleichnamige Betrieb befindet) sowie in Canada (Alberta und Saskatchewan) angebaut.

O WIE Oryza Sativa


Allgemeine Bezeichnung: Reis
Herkunft: Asien bzw. China, um 5.000 v. Chr. obwohl ältere Arten bereits vor 15.000 Jahren am Fuße des Himalayas angebaut wurden. Heute ist Reis das „Grundnahrungsmittel“ für 50 % der Weltbevölkerung.
Eigenschaften: Unter allen Getreidesorten ist es das hochwertigste Nahrungsmittel: 100 g Reis enthalten im Durschnitt 330 Kcal. Von Natur aus glutenfrei, ist es besonders reich an Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralstoffen. Reis ist außerdem leicht verdaulich.
Anbau: Je nach Sorte braucht der Reis zwischen drei und acht Monate bis er geerntet werden kann. Bei optimalen klimatischen Bedingungen, warmem und feuchtem Tropenklima, sind jährlich bis zu drei Ernten möglich.
Wissenswertes: Europaweit ist Italien der größte Reishersteller.
Reis ist von Natur aus glutenfrei.

P WIE Panicum Miliaceum/L


Allgemeine Bezeichnung: Gelbhirse
Herkunft: Ihre Herkunft ist unbekannt. Bekannt ist jedoch, dass Hirse bereits in prähistorischen Zeiten angebaut wurde - die Samen wurden sogar in neolithischen Grabstätten gefunden. Ihre größte Verbreitung erreichte die Hirse im Mittelalter, sie wurde jedoch nach und nach von leistungsfähigeren Zerealien ersetzt. Heute wird Gelbhirse vor allem in Afrika und Asien angebaut.
Eigenschaften: Gelbhirse zeichnet sich durch einen hohen Nährwert aus, ist reich an Proteinen (ca. 11%), Mineralstoffen und Ballaststoffen. Zudem ist sie besonders reich an Vitamin A und Vitaminen der B-Gruppe.
Anbau: Die Aussaat erfolgt im Mai, geerntet wird im September.
Wissenswertes: Hirse ist von Natur aus glutenfrei.

P WIE Panicum Miliaceum/L


Allgemeine Bezeichnung: Braunhirse
Herkunft: Ihre Herkunft ist unbekannt. Bekannt ist jedoch, dass Hirse bereits in prähistorischen Zeiten angebaut wurde - die Samen wurden sogar in neolithischen Grabstätten gefunden. Ihre größte Verbreitung erreichte die Hirse im Mittelalter, sie wurde jedoch nach und nach von leistungsfähigeren Zerealien ersetzt. Heute wird Braunhirse vor allem in Afrika und Asien angebaut.
Eigenschaften: Braunhirse zeichnet sich durch einen hohen Nährwert aus, ist reich an Proteinen (ca. 11%), Mineralstoffen und Ballaststoffen. Zudem ist sie besonders reich an Vitamin A und Vitaminen der B-Gruppe.
Anbau: Die Aussaat erfolgt im Mai, geerntet wird im September..
Wissenswertes: Hirse ist von Natur aus glutenfrei.

S WIE Salvia hispanica


Allgemeine Bezeichnung: Chia
Herkunft: Guatemala, Zentral- und Südmexiko
Eigenschaften: Chia ist besonders reich an Omega 3-Fettsäuren, die aktiv zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen. Der Nährwert der Chiasamen ähnelt jenem der Lein- und Sesamsamen. Die Bezeichnung “Chia” kommt aus dem Aztekischen „Nuhuatl“ und bedeutet „ölig“, was auf ihren hohen Ölgehalt hinweist. Bemerkenswert ist auch der Anteil an Ballaststoffen. Dies macht Chiasamen insbesondere bei Veganern und Sportlern beliebt.
Anbau: Chiapflanzen können bis zu 2 m Höhe erreichen und blühen im September. Die Ernte erfolgt im November.
Wissenswertes: Bei den Azteken galten Chiasamen als Kraftspender und wurden vor allem bei bevorstehenden Kämpfen verzehrt.
Chia ist von Natur aus glutenfrei.

S WIE Secala Cereale


Allgemeine Bezeichnung: Roggen
Herkunft: Roggen wurde zum ersten Mal vor 2.000 bis 3.000 Jahren im Nahen Osten angebaut. In den Feldern gilt er zunächst als „Unkraut“ und wird erst später kultiviert. Heute wird Roggen in Zentral- und Osteuropa, vor allem in Deutschland, sowie in Skandinavien angebaut.
Eigenschaften: Roggen ist besonders reich an Kalium, Phosphor, Magnesium und Eisen. Aufgrund seines hohen Anteils an Lysin, einer essenziellen Aminosäure, spielt er für die ausgewogene Ernährung eine besondere Rolle.
Anbau: In Zentraleuropa wird fast ausschließlich Winterroggen angebaut. Die Aussaat erfolgt im Herbst, geerntet wird im Sommer.
Wissenswertes: Das Getreide „Triticale“ ist eine Kreuzung aus Weizen und Roggen und besitzt die Eigenschaften beider Getreidesorten.

S WIE Sorghum Gentile


Allgemeine Bezeichnung: Sorghum
Herkunft: Der Name könnte von einem indischen Wort stammen, welches wiederum auf die „syriakische“ Herkunft der Pflanze verweist. Seine Ausbreitung im Nahen Osten, in Nordafrika und Europa ist auf die arabische Kultur zurückzuführen.
Eigenschaften: Sorghum kann in seiner Vollkorn-Form verwendet werden, geschrotet als Zutat für Suppen oder gemahlen. Das Mehl eignet sich hervorragend für die Herstellung von Fladenbrot, Brot, Polenta usw.
Anbau: Die Aussaat erfolgt im Mai, geerntet wird von September bis Oktober.
Wissenswertes: Sorghum ist von Natur aus glutenfrei.

T WIE Triticum aestivum


Allgemeine Bezeichnung: Weichweizen
Herkunft: Mesopotamien, das Land des Euphrat und des Tigris. Weichweizen ist eine der ersten Pflanzen, die von den sesshaften Bevölkerungen angebaut wurden.
Eigenschaften: Bei der Vermahlung entstehen das Mehl Type 00 bis zum Vollkornmehl, sowie einige Nebenprodukte wie z.B. Kleie, Grieße und Speisegrießkleie. Weichweizen ist besonders reich an Kohlenhydraten (ca. 72%) und Proteinen (ca. 12%). Mineralstoffe und Vitamine sind hingegen in der Samenschale und somit nur in Vollkornprodukten enthalten.
Anbau: Die Aussaat erfolgt im Herbst oder Frühling, geerntet wird im Sommer.
Wissenswertes: Aus dem Weizenkeim, der vom Kern getrennt wird, gewinnt man das Kernöl, welches u.a. in der Herstellung von Seifen zum Einsatz kommt.

T WIE Triticum aestivum


Allgemeine Bezeichnung: Rotweizen
Herkunft: Ostafrika. Rotweizen wurde im Jahre 1872 an der Küste des Roten Meeres entdeckt. Es handelt sich dabei um ein Weichweizen, das vor allem in Süditalien besonders verbreitet ist.
Eigenschaften: Rotweizen kennzeichnet sich durch seine besondere gelb-rote Ähre. Die Pflanze erreicht eine Höhe von ca. 160 cm, ist sehr anpassungs- und widerstandsfähig - vor allem gegen Rost-Befall. Rotweizen ist zudem reich an Anthocyanen und enthält davon ca. 10 bis 15 Mal mehr, als herkömmlicher Weizen. Er kann vielseitig eingesetzt werden: Brot, Backwaren, Nudeln, Kekse, Flocken und Müsli sowie für die Herstellung von Bier.
Anbau: Die Aussaat erfolgt im Herbst oder im Frühling, geerntet wird im Sommer.
Wissenswertes: Anthocyane, die in der Samenschale enthalten sind, verleihen dem Rotweizen seine typische Farbe.

T WIE Triticum Dicoccum


Allgemeine Bezeichnung: Emmer oder Zweikorn
Herkunft: Emmer gilt als Nachfolger des Einkorns und stammt aus dem Gebiet zwischen Mittelmeer und Kaukasus.
Eigenschaften: Emmer hat 2 Körnchen pro Ähre. Im Allgemeinen zeichnen sich alle Emmersorten durch ihren hohen Anteil an Vitaminen der Gruppe B, Proteine und Methionin, eine für den Organismus essenzielle Aminosäure, aus. Im Vergleich zu anderen Getreidesorten ist Emmer kalorien- und glutenarm.
Anbau: Die Aussaat erfolgt im Herbst oder Frühling in hoch gelegenen Lagen. Geerntet wird im Sommer / Spätsommer.
Wissenswertes: Emmer wird heute noch in Italien angebaut, insbesondere in Garfagnana (nördliche Toskana).

T WIE Triticum durum


Allgemeine Bezeichnung: Hartweizen
Herkunft: Der Weizen oder Hartweizen ist im Mittelmeerraum und im Nahen Osten bereits seit dem IV Jahrhundert v. Chr. bekannt.
Eigenschaften: Für den Anbau von Hartweizen werden trockenes Klima und lehmhaltige Böden bevorzugt. Er eignet sich bestens für die Herstellung von Teigwaren aller Art. Einst gemahlen, wird daraus Gries und nicht Mehl gewonnen. Hartweizen ist besonders reich an Proteinen (ca. 13%), Ballaststoffen, Vitaminen der Gruppen E und B sowie Eisen, Magnesium, Kalzium, Jod und Selen.
Anbau: Hartweizen wird ganzjährig angebaut und im Sommer geerntet.
Wissenswertes: Italien ist weltweit führender Hersteller von Hartweizen.

T WIE Triticum Monococcum


Allgemeine Bezeichnung: Einkorn oder kleiner Spelz
Herkunft: Einkorn ist die erste vom Menschen angebaute Getreideart (VIII / VII Jahrtausend v. Chr.) stammt voraussichtlich aus dem Gebiet der heutigen Türkei.
Eigenschaften: Mit nur einem Korn gilt das Einkorn als einfachstes Getreide. Grundsätzlich sind alle Getreidearten besonders reich an Vitaminen der Gruppe B, Proteinen und Methionin, eine für den Organismus essenzielle Aminosäure. Im Vergleich zu anderen Getreidesorten ist Einkorn kalorien- und glutenarm.
Anbau: Die Aussaat erfolgt im Herbst oder Frühling in hoch gelegenen Gebieten, geerntet wird im Sommer / Spätsommer.
Wissenswertes: Das Einkorn galt als Grundnahrungsmittel der römischen Legionen. Das italienische Wort „Farina“ kommt von „Farro“. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es schließlich durch Weich- und Hartweizen ersetzt.

T WIE Triticum Spelta


Allgemeine Bezeichnung: Dinkel oder Spelz
Herkunft:Dinkel entstand aus einer Kreuzung zwischen Emmer und einer Art Wildgraminee, in der Nähe des Kaspischen Meeres. Nicht besonders für die italienischen Klimaverhältnisse geeignet, wird Dinkel heutzutage deshalb aus Mittel- bzw. Osteuropa sowie Frankreich importiert.
Eigenschaften: Dinkel hat normalerweise zwei, selten auch drei Körner. Grundsätzlich sind alle Dinkelarten besonders reich an Vitaminen der Gruppe B, Proteinen sowie Methionin, eine für den Organismus essenzielle Aminosäure. Im Vergleich zu anderen Zerealien ist Dinkel kalorien- und glutenarm.
Anbau: Die Aussaat erfolgt im Herbst oder Frühling in hoch gelegenen Gebieten, geerntet wird im Sommer / Spätsommer.
Wissenswertes: Alle drei Dinkelgattungen werden beim Dreschen nicht von ihrer Schale befreit und müssen somit geschält werden.

Z WIE Zea Mays


Allgemeine Bezeichnung: Mais
Herkunft:Mexiko, Tehuacan Tal. Von hier aus verbreitete sich der Mais in Südamerika, wo u.a. verschiedene Varianten vorgefunden wurden. Gegen Mitte des 16. Jahrhunderts hatte sich Mais auch in Europa und somit in Italien etabliert, wo es u.a. den Hirseanbau ersetzt und zum Grundnahrungsmittel der norditalienischen Landwirte wurde.
Eigenschaften: Trotz seiner bescheidenen Nährwerte, wird Mais aufgrund seiner hohen Ertragsfähigkeit, der einfachen Kultivierung sowie seiner klimatischen Widerstandsfähigkeit sehr geschätzt.
Anbau:Mais ist ein Sommergetreide. Die Aussaat erfolgt von April bis Mai, geerntet wird von September bis November.
Wissenswertes:Maismehl wird in „bramata“, „fioretto di farina“ und „fumetto di mais“ unterschieden. Das erste, gröbere Maismehl eignet sich hervorragend für schmackhafte Polenta-Gerichte, das zweite etwas weniger grobe (mittlere) Mehl eignet sich für die Zubereitung zarter Polenta und das dritte feine Maismehl für die Herstellung von Süßwaren und Kekse. Mais ist von Natur aus glutenfrei.